私たちの道場
Unsere Vielfalt | Dōjō-Etikette | Yūdansha | Merchandise | Verbände
Warum wir?
Bei uns zählt nicht, wer der oder die Stärkste ist – sondern dass jede:r dazugehört.
Wir legen Wert auf ein respektvolles, familiäres Miteinander, in dem sich Anfänger:innen ebenso wohlfühlen wie erfahrene Kampfsportler:innen. Gegenseitige Unterstützung, gemeinsames Lernen und der Spaß am Training stehen für uns im Mittelpunkt. Und weil Gemeinschaft nicht an der Hallentür endet, gehören auch gemeinsame Stammtische, Vereinsaktivitäten und das Füreinander außerhalb des Trainings selbstverständlich dazu.
Wir sind überzeugt: Ein starkes Dōjō entsteht nicht durch die stärksten Einzelnen, sondern durch eine Gemeinschaft, in der jede:r willkommen ist und sich entfalten kann.

Unsere Vielfalt
私たちの多様性
Stimmen aus unserer Abteilung
Gemeinsam für Offenheit und Toleranz im Sport
Unsere Jiu-Jitsu-Gemeinschaft im TSC Eintracht lebt echte Eintracht: Vielfältigkeit, gegenseitiger Respekt und ein starkes Miteinander. Hier teilen unsere Mitglieder ihre ganz persönlichen Stimmen und erzählen, warum sie Teil unserer Abteilung sind und was sie bei uns besonders schätzen.

Janina Ismael Bolles
„Als nicht-binärer Mensch mit Neurodivergenz und Trauma habe ich hier einen starken Safe-space gefunden. Ich kann mich jederzeit auf die herzliche und unterstützende Gemeinschaft der Gruppe verlassen. Und natürlich ist mein Lieblings-Gi pink, weil es okay ist, offen ein bisschen extra zu sein!“

Philipp Seufert
„Als Kind und Jugendlicher habe ich selbst erfahren, wie sich Ausgrenzung und Gewalt anfühlen – einer der Gründe, warum ich mit Jiu-Jitsu begonnen habe. Im Training habe ich etwas gefunden, das über Technik hinausgeht: Gemeinschaft, Respekt, Fairness. Im Sport wie im Alltag ist kein Platz für Ausgrenzung, Hass oder Gewalt. Unsere Abteilung steht für Offenheit und Respekt und ich bin stolz, Teil davon zu sein.“

Zoë Moser
„Die Welt wäre doch langweilig, wenn sie nur Schwarz-Weiß wäre :)“

Thiago Da Cruz Figueiredo
„Seit drei Jahren trainiere ich in der Jiu-jitsu-Gruppe am TSC-Eintracht Dortmund und fühle mich als Familienvater und Person mit Zuwanderungsgeschichte in der Trainingsgruppe sehr wohl. Die „Jiu-Gruppe“ bietet vielfältige Möglichkeiten, nicht nur gemeinsam auf der Matte körperlich aktiv zu sein und Selbstverteidigung zu lernen, sondern auch als Gruppe zu wachsen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Das schätze ich sehr!“

Fabrice Walther
„Als Teil der queeren Community ist es mir ein großes Anliegen, unsere Matte als einen sicheren Ort für alle Menschen der Community zu gestalten. Sport soll Raum für Begegnung, Respekt und gegenseitige Unterstützung bieten – unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Vielfalt zu leben bedeutet für mich, Unterschiede sichtbar zu machen, wertzuschätzen und aktiv für ein offenes, diskriminierungsfreies Miteinander einzustehen. Gemeinsam können wir einen Ort schaffen, an dem sich alle willkommen, gesehen und gestärkt fühlen.“

Dōjō-Etikette
道場礼法
Die Dōjō-Etikette beschreibt die gemeinsamen Regeln für unser Verhalten und unser Auftreten im Dōjō, auf der Matte und im Umgang miteinander. Sie schafft die Grundlage dafür, dass alle sicher, respektvoll und mit Freude trainieren können.
Jede:r Budōka trägt Verantwortung für sich selbst und die Trainingspartner:innen. Ein achtsamer Umgang miteinander hilft dabei, Verletzungen zu vermeiden und eine angenehme Trainingsatmosphäre zu schaffen.
Trainingskleidung
Zum Training gehört ein sauberer und intakter Budōgi (Kampfanzug) und Obi (Gürtel) entsprechend Deiner aktuellen Graduierung. Außerhalb der Matte werden Badelatschen oder vergleichbare Schuhe getragen, um Hygiene und Sicherheit zu gewährleisten.
Pünktlichkeit und Begrüßung
Bitte erscheine pünktlich zum Training. Sollte es ausnahmsweise zu einer Verspätung kommen, melde Dich bei Deiner Trainerin oder Deinem Trainer und beginne mit der Begrüßungszeremonie am Mattenrand.
Der Budōgi wird im Umkleideraum an- und ausgezogen. Bitte komme nicht bereits vollständig umgezogen zum Training und verlasse das Dōjō nicht im Trainingsanzug.
Hygiene
Ein gepflegtes Erscheinungsbild und gute Hygiene gehören zum Training dazu. Dazu zählen insbesondere:
- kurze Finger- und Fußnägel,
- ein sauberer Budōgi,
- saubere Füße,
- ein allgemeiner achtsamer Umgang mit der eigenen Körperpflege.
So sorgen wir gemeinsam für ein angenehmes und sicheres Training.
Verhalten auf der Matte
Essen und Trinken sind auf der Matte nicht erlaubt. Wasser trinken ist nach Absprache mit der Trainerin oder dem Trainer außerhalb der Matte möglich.
Verletzungen, Beschwerden oder gesundheitliche Einschränkungen müssen vor Trainingsbeginn der Trainerin oder dem Trainer mitgeteilt werden.
Während des Trainings stehen die Übungen und der gemeinsame Fortschritt im Mittelpunkt. Private Streitigkeiten, Rangeleien oder Verhalten, das andere beim Training stört oder gefährdet, gehören nicht auf die Matte.
Respekt und Zusammenarbeit
Begegne Deinen Trainingspartner:innen und Trainer:innen stets mit Respekt und Aufmerksamkeit. Wir trainieren miteinander – nicht gegeneinander. Ein wertschätzender Umgang ist die Grundlage für gemeinsames Lernen und Weiterentwicklung.
Verlassen der Matte
Die Matte oder die Halle darf während des Trainings nur nach Rücksprache mit der Trainerin oder dem Trainer verlassen werden (z. B. für einen Toilettengang). Nach der Rückkehr meldest Du Dich wieder bei der Trainerin oder dem Trainer an.
Gürtelprüfungen
Bei Gürtelprüfungen wird grundsätzlich ein weißer Budōgi getragen.


Unsere Yūdansha
有段者
Träger:innen eines Dan-Grades
五段
5. Dan – Godan
Der fünfte Dan ist der höchste Meister:innen-Grad, der in vielen Verbänden regulär durch eine Prüfung erworben werden kann. Darüber hinaus stehen Verdienste um die Kampfkunst und ihre Weitergabe im Vordergrund.

Norbert Tellermann
Abteilungsleiter
Trainer
Prüfungswart KBVD

四段
4. Dan – Yondan
Der vierte Dan zeichnet Persönlichkeiten aus, die Technik, Didaktik und Verantwortung im Verein miteinander verbinden und das Dōjō nachhaltig prägen.

Christopher Spickhoff
Stellv. Abteilungsleiter
Trainer
Lehrwart KBVD

三段
3. Dan – Sandan
Der dritte Dan steht für ein hohes technisches Niveau und langjährige Erfahrung. Viele Danträger:innen übernehmen auf diesem Niveau Verantwortung als Ausbilder:innen.
Aktuell haben wir keine Träger:innen eines 3. Dan.

二段
2. Dan – Nidan
Mit dem zweiten Dan vertiefen sich Technik und Verständnis. Erfahrung, Präzision und die Fähigkeit, Wissen weiterzugeben, gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Marcel Gerstmann
Ehem. Trainer
inaktiv

Celina Ehle
Ehem. Trainerin
inaktiv

Leo Ludwig
Trainer

Tobias Schönberner

Cyrus Walther
Trainer

初段
1. Dan – Shodan
Der erste Meister:innen-Grad markiert nicht das Ende des Lernens, sondern den Beginn des eigentlichen Weges. Er bestätigt, dass die Grundlagen sicher beherrscht werden.

Ramona Tellermann
Ehem. Trainerin
inaktiv

Karl Jänike
inaktiv

Philipp Seufert
Ehem. Trainer
3. Pl. EM 2026 – Fighting <75 Kg O18 male

Fabrice Walther
Hilfstrainer

Lutz Freisberger
Trainer

Pia Ludwig
Ehem. Trainerin
1. Pl. EM 2024 – Long Jump

Merchandise
グッズ
Du benötigst noch Sportkleidung für das Training bei uns mit dem gewissen Etwas und möchtest Zugehörigkeit zeigen? Dann wirst Du hier fündig!
Vereinskleidung der Jiu-Jitsu-Abteilung
Mit unserem Partner SMMASH haben wir einen zuverlässigen Hersteller von hochwertigen Rashguards und T-Shirts gefunden. Über unsere Trainer können Mitglieder eigens für uns designte Teamkleidung privat erworben werden (kein Verkauf über die Jiu-Jitsu-Abteilung). Vorerst sind leider nur Erwachsenengrößen erhältlich.
Folgende Produkte sind in unserem Sortiment:




Rashguards
Perfekt für unter dem Gi oder das Training an warmen Sommertagen.
Wahlweise lang- oder kurzärmlig, oder als lockerer sitzendes T-Shirt

Aufnäher
Für den Budōgi können sich unsere Mitglieder Patches (Hersteller: 1A-Patch) auf die Anzugjacken nähen, die das neue Abteilungswappen zeigen.

Verbände
組織

Unser Dōjō ist mit sechs anderen aus ganz Deutschland unter dem Kodokan Budo-Verband Deutschland e.V. organisiert. Nach ihm richtet sich die Prüfungsordnung und die Ausbildung unserer Trainer:innen, aber auch Lehrgänge – umfangreichere Trainingseinheiten am Wochenende – werden gemeinsam organisiert.
